Italienische Küche ist UNESCO-Weltkulturerbe – was das für uns bedeutet

sgranata Von sgranata0 Kommentare0 min. Lesezeit25 Ansichten

Am 10. Dezember 2025 hat die UNESCO in Neu-Delhi einen Satz unterschrieben, auf den Italien lange gewartet hat: Die italienische Küche ist offiziell Immaterielles Kulturerbe der Menschheit. 2026 ist damit das erste volle Jahr, in dem dieser Titel gilt – und ein guter Anlass, kurz innezuhalten.

Nicht ein Gericht, sondern eine ganze Küche

Was die Anerkennung besonders macht: Italien ist das erste Land, dessen Küche als Ganzes aufgenommen wurde – nicht ein einzelnes Rezept wie etwa neapolitanische Pizza, die bereits seit Jahren auf der Liste steht. Das Nominierungsdossier wurde von der Accademia Italiana della Cucina, der Casa-Artusi-Stiftung und dem Magazin La Cucina Italiana eingereicht.

Bemerkenswert ist auch, worauf sich die UNESCO-Begründung stützt: nicht auf bestimmte Gerichte, sondern auf die Praktiken und Rituale rund um Kochen und gemeinsames Essen. Es ist die 21. italienische Eintragung auf der Liste des immateriellen Kulturerbes – neben sizilianischem Marionettentheater und dem Geigenbau-Handwerk aus Cremona.

Was das für uns bedeutet

Für uns in Frankfurt-Sachsenhausen bestätigt diese Anerkennung vor allem eines: dass es bei italienischer Küche nie nur um einzelne Gerichte ging, sondern um eine Haltung – das gemeinsame Zubereiten, das Teilen am Tisch, der Respekt vor dem Produkt. Genau diese Haltung versuchen wir seit der Eröffnung 2010 jeden Tag auf den Teller zu bringen, geprägt durch unsere piemontesisch-sizilianischen Wurzeln.

Ein offizieller Titel ändert an der Arbeit in der Küche nichts. Aber er ist eine schöne Bestätigung von außen für etwas, das sich für uns immer selbstverständlich angefühlt hat.

Wer diese Haltung selbst erleben möchte: unsere aktuellen Menüs finden Sie auf unserer Speisekarte.

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